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Gnom Motor mit Deckswinde

Die Anker der Viermastbark PEKING wurden ursprünglich entweder per Handbetrieb über
das Gangspill oder mit Unterstützung der vorderen GNOM-Motor-Ladewinde gehoben.

Dieses historische Ausstattungsstück erzählt von der technischen Entwicklung, die um die
Jahrhundertwende auch auf Segelschiffen Einzug hielt.

Originalität

Die beiden originalen Motorwinden wurden während des Umbaus der PEKING zum stationären Ausbildungsschiff ARETHUSA im Jahr 1932 in England abgebaut, den Freunden der Viermastbark PEKING e.V. gelang es jedoch, einen der 3 noch bekannten original GNOM-Motoren (Baujahr 1906) per Ringtausch zu erwerben – ein authentisches Exemplar aus derselben Epoche mit nahezu identischer Bauweise.

Warum ist dieses Ausstattungsstück wichtig?

Die „Bauvorschrift für eine Viermastbark“ von F. Laeisz listet zwei GNOM-motorbetriebene Deckswinden als feste Bestandteile der Ausstattung.

Der Verbrennungsmotor GNOM der Motorenfabrik Oberursel, erstmals 1892 auf den Markt gebracht, gilt als Meilenstein in der Geschichte von Antriebsmotoren und zeigt eindrucksvoll, wie Innovation und Tradition an Bord der PEKING zusammenkamen.

Zweck & Nutzen

Mit der Anschaffung dieses antiken Motors möchten wir Besucher:innen einen authentischen Einblick in die Technikgeschichte der PEKING ermöglichen.

Ab 2026 wird das System aus Motor und Deckswinde an Bord präsentiert – mit einem elektrischen Hilfsantrieb, der den sicheren Demonstrationsbetrieb erlaubt. So wird die Funktionsweise der historischen Technik sicht- und erlebbar.

Projektstatus

Der Motor ist vollständig funktionsfähig restauriert, darf an Bord jedoch aus Sicherheitsgründen nicht mit Treibstoff betrieben werden. Um die Anlage originalgetreu und betriebssicher präsentieren zu können, wurde der Motor ergänzend mit einer Deckswinde, sowie einem elektrischen Hilfsantrieb rekonstruiert

Kosten & Finanzierung

Gesamtkosten: Durch die großzügige Überlassung eines antiken MAN-Pumpenmotors ermöglichte Hamburg Wasser den kostenlosen Ringtausch. Inklusive Restaurierung, Transport, technischer Anpassung, Bau einer Winde mit Getriebe und Montagekosten liegen die Kosten für das fertige Projekt bei ca. 25.000 €. (Ohne Ringtausch bei ca. 70.000 €). Bereits 10.000 € sind finanziert – jeder Beitrag hilft, dieses beeindruckende Stück Technikgeschichte für die Öffentlichkeit erlebbar zu machen.

Mitmachen & Unterstützen

Unterstütze dieses Projekt mit einer Spende an den Verein
Freunde der Viermastbark PEKING e.V.
IBAN: DE43 2005 0550 1002 1745 46
BIC: HASPDEHHXXX
Verwendungszweck: GNOMAnsprechpartner
Wolfgang Lämmle
wolfgang@laemmle.org